Utopische Träume von Chakuza: „Wien“ // Video
Nachdem Chakuza mit „EXIT“ endgültig den Ausgang aus dem Beatlefield-Ersguterjunge-Trademark-Sound gefunden hat, legt der Ex-Linzer und Neo-Bayer mit seinem neuen Album „Noah“ nach. Die Atmosphäre bleibt weiterhin melancholisch und traurig, wie die erste Single aus „Noah“, „Wien“, beweist. Schließlich heißt es in der Hook: „Denn ich träum‘ von einer Stadt, die noch viel schöner ist als Wien/Mein friedliches Schlaraffenland, größer als Berlin/Ich träum‘ davon/Ich lauf davon“. Die Sportschuhe werden also wieder angezogen. „Wien“ hat zwar nur noch wenig mit dem „City-Cobra“-Chakuza gemein, was aber keine Überraschung sein sollte: Bereits im letzten The-Message-Interview erzählte er davon, in Zukunft verstärkt in die Indie-Richtung gehen zu wollen und den Rapfilm hinter sich zu lassen. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollte man „Noah“, Chakuzas nächsten Schritt in seiner Künstler-Metamorphose, mit dieser Erwartungshaltung gegenübertreten.
Cover und Tracklist zu „Noah“ (erscheint am 10.06. über Four Music):

01. Anno 1981
02. Wien
03. Bilder
04. Gold
05. Noah
06. Tanzmarie
07. Vorhang
08. Prag
09. Sonnenallee
10. Winterschlaf
11. Mond
12. Dings
13. Wassersturmfeuer
Am 1. Dezember 2016 präsentiert Chakuza sein neues Album live im Wiener WUK.